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Nachrichten für Filmschaffende – der Branchennewsletter von Crew United #820 vom 20. August 2026 |
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Das Titelthema: Der „Constantin-Schock“
Die weiteren Themen: Filmemachen | TV |Stream | Förderung | Termine |
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Szenenbildausschnitt aus „Die Päpstin“ (2009). | Foto © Constantin |
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„Die Päpstin“ hatte vor ein paar Jahren rund zweieinhalb Millionen Menschen in die Kinos gelockt. Aus so einem Erfolg macht die Constantin gerne nochmal eine Serie. 20 Millionen Euro wollte man für die Produktion ausgeben, fast soviel wie für den Kinofilm und „das größte deutsche Filmprojekt des Jahres“, berichtet Hanns-Georg Rodek in der „Welt“ [Bezahlschranke]. „Doch nun hat die Constantin die Notbremse gezogen“ und die Vorbereitungen dafür abgebrochen – „gerade zwei Monate vor dem geplanten Drehbeginn im Oktober; eine außergewöhnlich kurze Zeitspanne. Als Grund gibt Constantin-Pressesprecherin Katja Wirz an, ein ausländischer Finanzierungspartner sei kurzfristig abgesprungen. Die Produktion hatte sich in der fränkischen Hohenzollernfestung Wülzburg bereits eingerichtet, nun muss alles wieder abgebaut und eingemottet werden.“ Dem „Spiegel“ und dem BR nennt Wirz einen anderen Grund: „einige offene Themen bezüglich Besetzung und Budget, die in der verbleibenden Zeit nicht geklärt werden konnten.“ Was aber angesichts der fortgeschrittenen Drehvorbereitung und Förderzusagen auch nicht so ganz überzeugt. Eine Million Euro Förderung hatte der FFF Bayern für das Projekt bereits bewilligt, weitere 300.000 Euro das Medienboard Berlin-Brandenburg. Auf Bundesebene ist für derartige „Prestigeprojekte“ der German Motion Picture Fund vorgesehen. Was Marc Mensch bei „The Spot“ [Bezahlschranke] auffällt: „Eine Förderung aus dem GMPF gab es offenbar nicht.“ Der Abbruch ist für Rodek nur der Anlass, um hinter die Kulissen zu schauen. Die Constantin hat zwar „39 der 100 erfolgreichsten deutschen Filme der letzten 20 Jahre“ produziert, aber sie gehört zur Schweizer Medienholding Highlight Communications, die in gewaltigen Schwierigkeiten steckt. „Als Sicherheit für ihre Gläubiger hat die Highlight alle 12,7 Millionen Constantin-Aktien beliehen […]. Nun hat sich die Constantin stets bemüht, in Sachen Finanzierung eine Brandmauer zur Highlight aufrechtzuerhalten, unabhängig zu bleiben. Allerdings ist die Bayerische Landesbank als ein regelmäßiger Constantin-Finanzier ausgestiegen, über die Gründe lässt sich nur spekulieren. Möglicherweise hat es mit den russischen Verbindungen der Highlight zu tun.“ Und weil er trotzdem munter weiterspekuliert, entwirft Rodek auch gleich noch ein paar Zukunftsszenarien. Um die Constantin ist ihm dabei überhaupt nicht bang: „Auch ein Management-Buyout mithilfe von Finanzinvestoren wäre denkbar, immerhin ist es Oliver Berben im vorigen Jahr gelungen, den Umsatz um mehr als 20 Prozent auf deutlich über 300 Millionen Euro zu steigern. Fast drei Viertel aller Erlöse der Highlight-Gruppe hat zuletzt die Constantin eingespielt.“ Was nicht in den Berichten steht: mindestens 150 Crewmitglieder sind von dem Stopp betroffen. Was hier geplant ist, haben wir bei der Constantin angefragt. Fortsetzung folgt.
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„Hiddensee“. | Foto © Weltkino |
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Hiddensee war zu DDR-Zeiten mal ein Sehnsuchtsort der Freiheit: „Punks und Parteibonzen, Nackte am Strand und die Kulturelite trafen hier auf engstem Raum aufeinander, erklärt in der „Berliner Zeitung“ [Bezahlschranke]. Die Regisseurin Annekatrin Hendel erlebte die Insel in den 1980er-Jahren gar als „Spaßparadies“, in dem die Regeln der DDR nicht galten. Heute startet ihr Dokumentarfilm „Hiddensee“ im Kino. „Ursprünglich hatte ich nur die DDR-Zeit im Kopf. Um die Dinge nicht aus ihren Zusammenhängen zu reißen, wollte ich aber den Zeitrahmen größer fassen. Schließlich ist die Teilung Deutschlands ein Ergebnis des Zweiten Weltkriegs. Also zurück bis in die 1920er-Jahre, in die Stummfilmzeit, zu Asta Nielsen, die auch hierherum – zurück in eine Zeit, in der der deutsche Film international führend war. So war klar, dass der Film schwarz-weiß sein muss. Auch weil sich so die Zeiten ineinanderschieben können: Biografien, Geschichte, Gegenwart und diese ganz besondere Natur der Insel. Und dann gibt es die Arbeiten der Inselfotografen, oder die Wahnsinnsfotografien von Peter Brune aus den 1980er-Jahren. Ein echter Schatz in Schwarz-Weiß.“ Dazwischen werden Tote in Puppenspielszenen wiedererweckt. „Karl Huck hat dort ein fantastisches Figurentheater, und mir war von Anfang an klar, dass seine Kunst des Marionettenspiels Teil des Films werden würde“, erzählt Handel im Interview. „Ich bin ja in meinem früheren Leben leidenschaftliche Bühnenbildnerin gewesen und brauchte für diesen fiktionalen Teil eine eigene Form.“ Mehr als 30 Filme hat Hendel inzwischen produziert. „Das Paradoxe ist: Unsere Filme finden später ihr Publikum – im Kino, auf Festivals, im Stream, im Fernsehen. Aber bis sie entstehen können, muss man manchmal ziemlich kämpfen. Beim NDR kam auf ,Hiddensee’ sehr schnell die Absage: ,Haben wir schon, brauchen wir nicht.’ Dabei gibt es zwar Reportagen über Hiddensee, aber keinen Kinodokumentarfilm. Also musste der kleine RBB einspringen – für einen Film über eine Ostseeinsel. Deshalb nenne ich den NDR inzwischen den Nordwestdeutschen Rundfunk.“
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Bianca und Dilara Foscht bei der Premiere in Locarno. | Foto © FF Locarno/Samuel Golay |
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Im Wettbewerb von Locarno lief auch Wayne Wapeemukwas „Manhunt“. In dem kanadischen Drama spielen zwei Österreicherinnen tragende Rollen. Für den „Standard“ traf Jakob Thaller die Zwillinge Bianca und Dilara Foscht. Nach der Matura am Wirtschaftsgymnasium „zog es die beiden dennoch auf die Bühne: Ein Jahr lang besuchten sie eine Theaterschule in Deutschland, brachen diese Ausbildung allerdings wieder ab. Stattdessen wagten sie einen größeren Schritt und übersiedelten nach Vancouver. Warum Vancouver? ,Dort ist es einfacher mit dem Visum’, sagt Dilara. […] In Kanada fanden sie eine Agentin und ergatterten erste Jobs in der Filmbranche, etwa als Produktionsassistentinnen bei der Fernsehadaption von Percy Jackson. ,Leider ist es auch sehr viel Freunderlwirtschaft’, sagt Dilara. […] Der Umweg über Vancouver habe den Schwestern geholfen, den Kulturschock von Los Angeles abzufedern. Seit zwei Jahren leben sie nun dort. Schauspieler werden wolle in L.A. zwar gefühlt jeder, sagen sie, doch viele hofften eher auf den großen Durchbruch, als die nötige Arbeit hineinzustecken. ,Für uns war es super, dass wir in Vancouver schon unseren ersten Film ,Day of a Lion’ gemacht haben, quasi unsere Eintrittskarte nach Hollywood’, sagt Dilara. Untertags gehen beide einem Brotjob nach, sie arbeiten vor der Kamera für eine Agentur, die TikTok-Liveshows produziert – eine Art moderne Version der früheren Dauerwerbesendungen im Fernsehen. Praktisch sei das auch, weil sie dabei den amerikanischen Akzent trainieren können. […] In den USA werden sie zwar oft für Australierinnen gehalten, einen kleinen Vorteil hat die Herkunft aus Österreich aber doch: Arnold Schwarzenegger ist in Hollywood eine Legende. ,Schwarzenegger und ,The Sound of Music’’, sagt Dilara. ,Das kennen die Leute.’“
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Der chinesische Synchronsprecher Anyu Shen. | Montage © Sixth Tone |
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Was die Synchronbranche hierzulande befürchtet, ist in China schon Wirklichkeit, berichtet Gregor Scheu für die „Süddeutsche Zeitung“ [Bezahlschranke] aus Peking. Dort ist der Synchronsprecher Anyu Shen im Internet allgegenwärtig, jedoch unfreiwillig: „Seine Stimme liest Sportnachrichten, wirbt für Produkte, erklärt Filme, verbreitet aber auch mal Verschwörungstheorien oder flucht über das Wetter. Bezahlt wird er dafür aber nicht. Sondern diejenigen, die seine Stimme mit künstlicher Intelligenz einfach geklont haben. […] Weil die Fälschung seiner Stimme überall ist, halten Plattformen das Original nun auch für gefälscht. […] Damit nicht genug, beginnen die KI-Kopien seiner Stimme jetzt auch, ihm die Aufträge wegzunehmen. Im Netz fand Shen Händler, die seine Stimme als fertiges KI-Paket verkauften. Heute ist Shens Stimme erfolgreicher als Shen selbst. Sie arbeitet rund um die Uhr, wird nicht heiser, verlangt kein Honorar und benötigt für einen Auftrag keine zwei Tage, sondern wenige Sekunden. Sich dagegen zur Wehr setzen, kann Shen kaum: Sperre man eines dieser Konten, so der junge Chinese, gäbe es morgen zwei weitere.“ Die schleichende Übernahme durch die KI (und einige weitere Schicksale mehr) schildert Yiwen Cai in „Sixth Tone“ [auf Englisch]: „Die erste Warnung kam 2023, als ihm ein Freund ein vierminütiges Video schickte, in dem eine chinesische Schauspielerin mit einer Stimme vorgestellt wurde, die wie seine klang. Shen war wütend, aber noch nicht beunruhigt: Die KI-Version war noch unausgereift, mit holprigen Pausen und unnatürlicher Aussprache. Einige Kolleg*innen aus der Synchronbranche hielten seine Reaktion für übertrieben. Doch die Nachahmungen verbesserten sich schnell. […] Einige KI-Stimmmodelle konnten bereits anhand von nur wenigen Sekunden aufgezeichneter Sprache täuschend echte Imitationen erzeugen und dabei Elemente wie Tonfall, Rhythmus und Emotionen des Sprechers nachbilden. Dann begannen die Aufträge zu schwinden. Bis 2024 stellten ehemalige Kooperationspartner ihn nicht mehr unter Vertrag und griffen stattdessen auf KI-generierte Stimmen zurück. Andere boten an, eine KI-Version seiner Stimme zu einem deutlich niedrigeren Preis zu verwenden. […] Was ihn am meisten beunruhigte, war, wie leicht sich das Produkt dieser Arbeit von der Person trennen ließ, die es geschaffen hatte.“ |
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Kein Interesse am Filmstandort? |
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Der Filmstandort Baden-Württemberg ist in Gefahr, warnt der Filmverband Südwest. Anlass zur Sorge gibt der Sparkurs beim SWR – besonders am Fernsehstandort Baden-Baden. Schon vor drei Jahren wurde der Fundus zum größten Teil verkauft; im vorigen Jahr kam die Ankündigung, Studioflächen zu reduzieren und Eigenproduktionen an freie Produktionsfirmen zu vergeben. Bei den Produktionsformen vor Ort weckte das „zunächst berechtigte Hoffnung auf Aufträge“, räumt der Filmverband ein. Doch mit den ersten Aufträgen folgte die „Ernüchterung – sie gehen größtenteils leer aus“. Produziert wird nun unter anderem in Köln und Leipzig, um „Synergien“ mit anderen ARD-Sendern zu nutzen. Für den Filmverband ist das nicht neu: An Produktionsfirmen in Baden-Württemberg werde selten gedacht. „Das betrifft auch die Ausschreibungen für das Kerngeschäft Film- und Fernsehproduktion. Ein weiterer Punkt: Selbst Beiträge für die Social-Media-Kanäle des Senders entstehen in Hamburg und Berlin. Die Ausschreibung dafür erreichte die Produzenten im Südwesten nicht. Außerdem kritisiert der Verband, dass die Vergabekriterien nicht immer transparent sind, wie beispielsweise beim ,Tigerentenclub’. Gemäß den Informationen des Filmverbands hat der Südwestrundfunk (SWR) das technisch und qualitativ hochwertigste Angebot, das aus dem Südwesten regional angeboten wurde, nicht angenommen. In wie weit der SWR die Vergabeordnung beachtet oder seinen Beitrag zur regionalen Standortförderung leistet, bleibt uns offen. Sauer stieß den Produzenten auch folgender Vorgang auf: Bei einem Runden Tisch teilte der SWR mit, man solle sich Gedanken zu einer Kinderserie machen. Allerdings hatte der Sender die Ausschreibung schon längst an Produzenten außerhalb des Bundeslandes versendet“. Die Sorge geht aber weiter. Denn „Baden-Württemberg entwickelt sich zunehmend zu einem reinen Ausbildungsstandort und blutet als Produktionsstandort aus, da auch Fachkräfte abwandern“, mahnt der Filmverband. „Weder vom Land, noch vom SWR besteht Interesse am Filmstandort. Baden-Württemberg wird nur noch als Ausbildungsstandort genutzt. Man sieht hier keine Nachhaltigkeit, denn die Ausbildung kostet viel Geld. Es fehlt am Weiterdenken der Wertschöpfungskette innerhalb des Landes Baden-Württemberg.“ Ein „Gegenbeispiel zur These des Filmverbands Südwest“ hat Jochen Müller bei „The Spot“: Der „Tatort: Freund und Feind“ wurde gerade abgedreht. „Dabei handelt es sich um den ersten Schwarzwald-,Tatort’, den der SWR als Auftragsproduktion realisieren lässt – Produktionsfirma ist die Ludwigsburger Giganten Film.“ Derweil haben mehrere ARD-Sender ihre Jahresabschlüsse für 2025 vorgestellt. Das Ergebnis überrascht Helmut Hartung in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ [Bezahlschranke]: „Die meisten Sender sind mit einem Überschuss in das laufende Jahr gegangen“ – der SWR mit 44 Millionen Euro. |
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„Fahrenheit 451“ (1966). | Foto © Universal |
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Mit dem Eigentum ist das in der Streamingwelt so eine Sache. „Einen Film zu kaufen, heißt nicht mehr, ihn zu besitzen. Zumindest, wenn der Kauf digital stattfand“, schreibt Valérie Catil in ihrer „Taz“-Kolumne. „Immer wieder verschwinden Filme aufgrund von abgelaufenen Lizenzen. […] Viele Regisseur*innen rufen deshalb seit Jahren dazu auf, zu physischen Medien zurückzukehren. Guillermo del Toro etwa nannte DVD- oder Blu-ray-Besitzer*innen ,die Hüter dieser Filme für die kommenden Generationen’. Sie schützen etwas Filmgeschichte. […] Es gibt aber noch ganz andere Gründe für DVDs. Vielleicht würden wir etwas langsamer werden und zurückkehren in eine Zeit, als noch kein Algorithmus bestimmt hat, was wir uns am Abend ansehen würden, sondern ein nerdiger Typ in einer Videothek, der den ganzen Tag damit verbrachte, Filme zu sehen. Ich habe die DVD-Sammlungen der Freund_innen bestaunt, wir haben uns gegenseitig Lieblinge ausgeliehen oder gebrannte Kopien vom Onkel bekommen. Zu diesen Filmen hatte ich eine enge Beziehung: Ich musste gut auf sie achtgeben, da jeder Kratzer auf der Scheibe bedeutete, dass das Bild einfrieren oder springen konnte. […] Da war Bonusmaterial, Bloopers, Directors Cut und Kommentare des Casts, alles in einem Produkt. Es gab kein Buffering, keine beschissene Streamingqualität und keine Anbieter, die sie mir irgendwann wieder wegnehmen würden.“ |
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Die Filmförderungsanstalt (FFA) hat ihren Geschäftsbericht für das Jahr 2025 vorgelegt. Marc Mensch hat sich für „The Spot“ [Bezahlschranke] die Zahlen angesehen – besonders die zum German Motion Picture Fund (GMPF). Denn erst vorige Woche hatten die deutschen Produktionsverbände ihren „punktuellen Unmut gegenüber der Förderung internationaler Großprojekte“ erklärt [cinearte 819]. Für den GMPF (der mit Steuergeld finanziert wird) wurden im vergangenen Jahr laut FFA fast 61 Millionen Euro bewilligt. „Im laufenden Jahr steht der Zähler bereits seit Anfang August bei rund 100,4 Millionen Euro, knapp 40 Millionen Euro oder rund 65 Prozent mehr als im Gesamtjahr 2025. […] Insgesamt führen Projekte zur Ausstrahlung bei Netflix bei den GMPF-Zuschüssen (Veröffentlichungsstand: 14. August) mit über 34 Millionen vor jenen für Apple mit knapp 34 Millionen Euro […]. Anzumerken ist natürlich, dass die derzeit veröffentlichten Fördersummen nur eine Momentaufnahme sind. Die FFA hat bislang 103 Projekte bewilligt – und 111 weitere waren bereits Anfang der Woche in Bearbeitung.“
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„Nord bei Nordwest – Bei Einbruch Mord“. | Foto © NDR/ARD/Sandra Hoever |
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Chancen und Herausforderungen |
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Der Verein Filmkultur Schleswig-Holstein sich einiges vorgenommen. Darum hat er jetzt einen neuen „bewusst breit aufgestellten“ Vorstand: „Menschen aus der Filmwirtschaft, Festivalindustrie, Hochschule und Wissenschaft sitzen erstmals gemeinsam am Tisch – mit dem klaren Ziel, den Filmstandort SH als eigenständigen Wirtschaftszweig sichtbarer zu machen und die Filmkultur im Land zu stärken.“ Beim Sommerfest der Filmbranche Schleswig-Holstein, zu dem der Verein und die Moin Filmförderung gemeinsam einladen, stellt sich der neue Vorstand vor. Kernstück des Abends ist eine Paneldiskussion zu den „Chancen und Herausforderungen“ für das Filmland SH und die nächsten Schritte. Danach gibt’s ein Get-together mit Barbecue. Um Anmeldung per E-Mail an info@filmkultur.sh wird gebeten. Donnerstag, 03. September, 17:30 Uhr. Strandsalon Lübeck
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Mobiles Kino für die Stadt: Ciné Vélo Cité mit Solarbetrieb. | Foto © Patrik Thomas |
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Nächste Woche zieht das Kino durch München. Das Ciné Vélo Cité ist ein mobiles Fahrradkino und die „Antwort auf fehlende niedrigschwellige Kulturorte“. In zehn Vierteln werden Filme von „fast ausnahmslos Münchner Regisseuren“ gezeigt, die in München spielen und von München und seinen Menschen erzählen. Das Programm beginnt jeweils mit einem Kurzfilm; nach dem Hauptfilm klingt der Abend mit einem Filmgespräch aus [alle Termine und Orte auf der Website]. Der Eintritt ist frei, nur Sitzgelegenheiten muss man selber mitbringen. Donnerstag, 27. August, bis Samstag, 5. September, 20:30 Uhr. München.
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Wir verbinden Menschen, um gemeinsam großartige Filme zu machen!
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